Wenn der Job zur Last wird, wächst der Wunsch nach Veränderung, begleitet von Bedenken und Ängsten. Mein Neustart hat mir nicht nur neue Perspektiven, sondern auch Lebensfreude geschenkt. Bist Du auch schon einmal mit unzufriedenem Herzen zur Arbeit gegangen, kennst Du das nagende Gefühl von Stillstand? Wie ich den Mut fand, alles hinter mir zu lassen und einen Neustart wagte, erzähle Ich Dir hier.
Inhalt
Wie ich dem Jobfrust endlich entkam
Es schlich sich ein Unwohlsein bei mir ein. Abends mit einem mulmigen Gefühl ins Bett „Oh nooo, morgen schon wieder mit den nervigen Kollegen abgeben, die monotone „Praktikantenarbeit“ machen und vom Chef ohne Führungsqualitäten nicht wahrgenommen werden. Kann nicht jeden Tag Wochenende sein? Den Freitag herbeisehnen und Samstag und Sonntag alles vergessen.
Ständig ausgelaugt und unzufrieden: Mein Alltag im alten Job
Der Arbeitgeber fordert in der Stellenbeschreibung und in den Mitarbeitergesprächen Engagement, Eigeninitiative und er habe immer ein offenes Ohr für Veränderungen und Verbesserungsideen.
So die Hochglanzwerbung, die Vorstellung der Personalabteilung und ein Plastikkärtchen im Kreditkartenformat zum Neustart.
Im Alltag war davon nichts mehr zu spüren.
Jeder war sich selbst der Nächste.
Veränderungen bedeuten ja Arbeit evtl. auch Umstellungen von altem Gewohnten, also bleibt besser alles wie es ist.
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
Albert Einstein
Mir als Mitarbeiter liegt viel dran, Optimierungen anzugehen, weil es am Ende den Kunden zu Gute kommt, somit natürlich auch der Firma und letztendlich auch den Mitarbeiterin – also auch mir.
Ich kann nicht nur die 8 Stunden absitzen und mit der Masse schwimmen. Das würde mich auf Dauer krank machen.
Also habe ich des öfteren Ideen vorgetragen, Verbesserungen ausgearbeitet. Ist leider alles verpufft.
Es fühlte sich für mich an, wie ständig gegen Gummiwände zu rennen, von denen ich wie ein Flummi abprallte.
Schlechte Stimmung im Team, lachen verboten.
Die Zeit im Dienst fühlte sich nur noch schwer und belastend an.
Es war, als würde meine Energie täglich ein Stück mehr verschwinden.
Grübelei und Zweifel: Soll Ich bleiben oder endlich gehen?
Mein Engelchen und mein Teufelchen auf meinen Schultern stritten sich hervorragend
Teufelchen:
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Du bist gut eingearbeitet, beherrschst Deine Programme, erledigst Aufgaben im Schlaf
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die Arbeit als solches, also das Fachliche macht Dir doch Freude
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da ist doch diese eine total liebe Kollegin
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eigentlich geht es Dir doch gut
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arrrgh dieser Aufwand, Stellen suchen stundenlang am PC kleben
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Bewerbungen schreiben, hoffen, warten
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Vorstellungsgespräche führen, hoffen, warten
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neu einarbeiten, Kollegen kennenlernen, Ungewissheit
Engelchen:
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wenn eine Tür sich schliesst öffnet sich eine neue, hinter der was viel Schöneres wartet
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willst Du bis zu Rente „aushalten“?
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alles was Deinen inneren Frieden, Deine Gesundheit stört, ist zu teuer
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nur den Job behalten, weil da eine nette Kollegin ist, mit der Du nicht einmal direkt zusammenarbeitest?
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Die Firma hat Dich gar nicht verdient, eine Firma, die ihre Mitarbeiter nicht wertschätzt
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Ja die Zukunft ist ungewiss, aber sei mutig und überwinde Deine Angst vor der Ungewissheit
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Ein Neuanfang birgt auch immer ein enormes Energiepotential, wann wenn nichts jetzt, wie lange willst Du noch warten, bis Du richtig krank bist?
Die Angst vor dem Neuanfang überwinden
Der Gedanke daran, mich wieder neu zu bewerben und zu beweisen, jagte mir Angst ein.
Doch tief in mir sagte eine kleine Stimme, die aber immer lauter wurde: Wenn Du jetzt nichts änderst, wird sich nichts ändern.
Also los, nicht grübeln, sondern machen. Mit dem Tun kommt auch die Motivation.
Jeder kleine Erfolg, wie z.B. schnelle freundliche Rückmeldungen, den ich bei der Stellensuche erzielte, nutzte ich, um mich zu bestärken und mutiger zu werden.
Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und die Sorgen davor
Urrrhg wieder diese Anschreiben erstellen. Soll ich schreiben, wie es der Personaler vermutlich lesen will? Oder gerade erst recht anders um aus der Masse herauszustechen?
Vielleicht etwas Unerwartetes zum Beginn und eine Prise Pfiff, um die Aufmerksamkeit zu wecken?
Eigentlich egal was ich mache, jedem Personaler kann ich es nicht recht machen, dachte ich.
Also schreibe ich aus meinem Herzen. Somit werde ich den richtigen Personaler ins Herz treffen und eine gute Stelle erwischen.
Wenn ich ich bleibe, authentisch und ehrlich, brauche ich auch keine Sorgen vor der Vorstellung zu haben.
Im Gegenteil, wenn ich mich verstellte und schriebe, wie andere es tun würden, dann erst müsste ich mir Sorgen machen.
Dann müsste ich mich verstellen. Das will ich nicht (mehr).
Neue Kollegen, neue Aufgaben: Meine Unsicherheit in der Einarbeitungszeit
Ich finde das schlimmste in der Phase des beruflichen Neustarts ist diese Ungewissheit.
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wie wird die Arbeit wirklich sein, abgesehen von den Versprechungen in den Vorstellungsgesprächen
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wie werden die Kollegen sein, das Team?
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wie wird der Chef nachher wirklich sein?
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werde ich den Herausforderungen gewappnet sein?
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habe ich über- oder untertrieben?
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werde ich die Probezeit überstehen, was wenn nicht?
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wird mir die Arbeit gefallen oder war alles vergebens – vom Regen in die Traufe?
Welcher Kollege tickt wie. Wem darf ich trauen, wo sollte ich Vorsicht walten lassen, wer ist die Plaudertasche der Firma?
Werde ich überzeugen? Was ist wenn mir Fehler unterlaufen gerade zu Beginn?
Bloss nicht nerven mit zu vielen Fragen.
Wie sehen mich die anderen? Was sollte ich tunlichst vermeiden?
Endlich ankommen: Wenn Arbeit wieder Freude macht
‚Spring!!! Wann, wenn nicht jetzt. Trau‘ Dich! Mach!
Die Stimme wurde immer lauter.
Und als ich erst einmal gesprungen war, den Schritt aus meiner gemütlich eingerichteten Komfortzone herausgewagt hatte, fing es an zu fliessen.
Bedenken verflogen, wie im Sturm.
Kollegen zeigten sich freundlich, hilfsbereit und Teamwork kann Spass machen.
Gesehen und geschätzt werden: Das neue Gefühl der Wertschätzung
Ein Chef, der dem Titel würdig ist mit Führungsqualitäten und Menschenkenntnis und der perfekten Mischung aus Humor und Professionalität.
Ein Gefühl wirklich am richtigen Ort zu sein. Meine Arbeit wird geschätzt, gebraucht, gesehen und gewollt. Kollegen fassen Vertrauen in meine Fähigkeiten und Kompetenz.
Das Zusammenwachsen macht Freude. Gegenseitiges ehrliches Interesse auch etwas Privates zu erzählen wird geschätzt und vertraulich behandelt.
Ich hab mir nicht vorstellen können, dass es so etwas wirklich gibt.
Aber ich kann sagen, es gibt sie, solche Firmen oder Chefs und Kollegen.
Und das wünsche ich auch Dir für Deine nächste Anstellung.
Hab Mut, er wird belohnt werden, früher oder später.
Spannende Herausforderungen, die mich wirklich fordern
Eine neue Aufgabe ist immer herausfordernd zu Beginn.
Jedoch kann auch das Freude machen.
Die kleinen grauen Zellen mal wieder aufmischen. Etwas dazulernen, den Horizont erweitern.
Neue Programme, neue Werkzeuge und neue Techniken kennenlernen. Quasi fürs Leben lernen.
Neue Wege gehen, Neues ausprobieren.
Mut zum Loslassen: Wie ich meine Komfortzone verliess
Für mich ist es immer wieder eine Herausforderung über die eigenen Grenzen zu springen.
Geht Dir vielleicht auch so?
Nur was sind das für Grenzen?
Gedankengrenzen, antrainierte Verhaltens- und Denkweisen. „Du kannst doch nicht…“.
Jedoch habe ich gelernt, durch all die vielen Neuanfänge in meinem Leben, dass wirklich in jedem Neuanfang unglaubliches Energiepotential steckt.
Endlich Altes loslassen, was nur noch belastet und beschwert hat.
Die gemütliche Komfortzone kann auch wie ein Klotz am Bein das Voranschreiten behindern.
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
Hermann Hesse
Ich glaube bei mir passt der Spruch: „Ich mache erst etwas, wenn der Schmerz gross genug ist.„
Vielleicht kommt Dir das bekannt vor?
Erst wenn eine Veränderung wirklich unausweichlich ist, raffe ich mich zusammen.
Und dann denke ich:
Hätte ich den Neuanfang doch schon viel eher gewagt,
wenn ich gewusst hätte was mich erwartet.
Warum das Abschiednehmen von alten Gewohnheiten Kraft freisetzt
Loslassen fiel auch mir nicht leicht, denn mein alten Muster gaben mir vermeintliche Sicherheit.
Eben nur vermeintlich. Ich weiss was ich habe und ich weiss was ich habe – merkst Du den Unterschied?
Auf der einen Seite gaukel ich mir vor in Sicherheit zu sein, weil ich weiss, was ich habe,
Auf der anderen Seite weiss ich, dass was ich habe Murx ist.
Und so schleppte ich diese vermeintliche Sicherheit mit mir rum. Bis das Gewicht nicht mehr tragbar war.
Die belastenden Gewohnheiten und die in der Dauerschleife drehenden Gedanken gehen lassen, ist die reinste Befreiung.
Mit dem Beenden des alten Gewohnten und der Entscheidung einen neuen Weg zu gehen, die Tür ins Unbekannte zu öffnen, öffnen sich Räume für Erneuerung und Wachstum
Die Angst vor dem Ungewissen besiegen und neues Selbstbewusstsein gewinnen
Jeder Schritt ins Unbekannte war ein Schritt zu mehr neuem Selbstvertrauen.
Ich lernte, meinen Ängsten mit Neugier und Mut zu begegnen – und entdeckte eine Kraft in mir, die Ich nie für möglich gehalten hätte.
Nicht lange Grübeln sondern der eigenen Stimme folgen, bevor ich physische Symptome zu spüren bekomme und krank werde.
Resumée
Erste Anzeichen von Unwohlsein und der Grausen wieder an Montagfrüh denken zu müssen können darauf hinweisen, dass Deine innere Stimme Dir etwas sagen will, was Du im Prinzip schon lange weisst und erfolgreich die Augen davor verschliesst.
Das Umsetzen von Deinen Wünschen auf eine erfüllende Arbeit mit Menschen, die Dir Energie geben und nicht rauben in Angriff nehmen und nicht nur davon träumen, kann Dir ungeahnte Energie schenken.
Das Heraustreten aus der eigenen Komfortzone ist rückblickend selten so schlimm, wie Du es Dir im Voraus ausmalst. Das Besiegen Deiner Ängste vor Veränderung und neuen Herausforderungen wird auch Dir Energie, Kraft, Klarheit und neues Selbstbewusstsein schenken. Probiers aus. Es ist nie zu spät neu anzufangen.
Und wenn Du gerne einen Neustart mit energetischer Begleitung suchst, weil Du es Dir evtl. doch noch nicht ganz allein zutraust, melde Dich gerne.
Oder schau mal in diesen Blogartikel: Dein-energielevel-dein-karriereberater
Gern unterstütze ich Dich mit meiner Fähigkeit, Energieblockaden zu identifizieren und zu lösen.
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Ich freue mich auf Dich und wünsche Dir Tage voller ☀️🍀🌻 Sonnenschein im Herzen.
