Ob Jobwechsel, beruflicher Neubeginn, Sinnkrise oder Start einer Selbständigkeit.
Ich habe alles durchlebt und kenne die Herausforderungen, die Höhen und vor allem auch die Tiefen, die in diesen Situationen ganz schön Nerven kosten können. Ich habe gelernt – wenn auch manchmal durch Schmerzen 😉 – mich selber aus einem Loch herauszuziehen.
Wie kann ich mich selber motivieren und Kraft und Halt geben? Was muss ich tun, um mein Ziel wieder in den Fokus zu rücken?
Inhalt
Meine Weg hinaus aus den Zweifeln und der Selbstsabotage in einer Zeit der beruflichen Orientierungslosigkeit
Es war eine lange Reise, die mich zu dem gemacht hat, was ich heute bin. Und das ist eigentlich das Schönste daran, ich habe mich enorm persönlich weiterentwickelt.
Begonnen hat alles mit der Ausbildung zur Hotelfachfrau und – ich habe nachgezählt – mindestens 6 verschiedenen Hotels als Arbeitgeber in 5 verschiedenen Städten.
Dazu kamen 7 verschiedene Kreuzfahrtschiffe von 4 verschiedenen Reedereien.
Ein IT Studium zu angewandten Informatikerin mit 3 verschiedenen Anstellungen in der IT Branche.
Zu guter Letzt eine Ausbildung zur Emotionscode Anwenderin. Der Emotionscode ist eine Form der Energieheilung.
Die ersten Zweifel
Die ersten Zweifel kamen schon recht früh. Aber irgendwie noch sehr leise. Ich stand ja gerade am Anfang meines beruflichen Lebens.
Ich in der Hotellerie gearbeitet und bezweifelt, dass ich diese moderne Ausbeutung bis an mein Arbeitslebensende machen will.
Aber was stattdessen machen?
- was Neues anfangen – neue Ausbildung? Wieder bei 0 anfangen?
- raus aus dem, was ich kann und beherrsche, rein ins Ungewisse?
- Nochmal bewerben? Wieder x Bewerbungen schreiben, Bewerbungsmappen kaufen, neue Bewerbungsfotos machen lassen? Teures Porto, ja, das war „damals“ noch so, da wurden Bewerbungen noch per Post verschickt. Kostet wieder Geld, was ich nicht hatte.
- Warten auf die Antworten, die dann doch nicht kommen? Absagen kassieren?
- zu Vorstellungsgesprächen fahren, wie im Kreuzverhör gelöchert werden oder tagelange „Assessment Center“ mitmachen 🤮
Naja gut, zu dem Zeitpunkt habe ich noch nicht erahnen können, dass ich mich im Laufe der kommenden Jahre noch mehrere 100 mal neu bewerben würde.
Wahrscheinlich gut so, dass man sein Leben vorwärts lebt und rückwärts versteht.
Das Leben vorwärts leben und rückwärts verstehen
Nach den Hotels und den Schiffen entschied Ich mich dann für das IT Studium.
Das war natürlich ein riesen Schritt und Wagnis. Raus aus dem Angestelltendasein mit festem Gehalt rein in ein Studium mit Gebühren und keinen fixen Einnahmen.
Finanzieller Puffer war nicht vorhanden, ich habe von Anfang an nebenbei gearbeitet.
Ich habe lange überlegt, ob ich es machen soll. Habe mir den Kopf zermartert, ob es sich lohnt. Konnte nicht schlafen vor lauter kreisenden Gedanken.
Mit 26 Jahren war ich zudem noch eine der ältesten Studentinnen im ersten Semester.
Auch und trotz vieler Herausforderungen, schlaflosen Nächte und vielen Tiefs habe ich mich durchgebissen.
Viele berufliche Umbruchphasen, unzählige Bewerbungen und fast 20 Umzüge
Der Weg durch mein Leben ist geprägt von vielen Kurven, Berg- und Talfahrten.
Verglichen mit anderen, nach aussen hin aalglatten Lebensläufen, hat es mich oft geärgert und traurig gemacht, dass es bei mir nicht einmal einfach nur einfach sein kann.
Jetzt rückblickend betrachtet, bin ich froh und dankbar für alles, was ich erlebt und gemeistert habe.
Und dann ist mir dieses Video begegnet… siehe selbst:
Ich will Dir deutlich machen, wie viele Veränderungen ich schon durchgemacht habe.
Welchen Herausforderungen ich ausgesetzt war und dass ich sehr gut nachvollziehen kann, wie es Dir in Deiner beruflichen Umbruchphase gehen muss.
die ersten leisen Gedanken, die sich einschleichen und den ersten Unmut, Frust, Unzufriedenheit aufkommen lassen, dass irgendwas nicht mehr stimmt
das Klarwerden, dass ich mit der momentanen Situation unzufrieden bin
das Überlegen, das Kreisen der Gedanken um die Zukunft, wie soll es weitergehen, was soll ich tun?
Das Recherchen, stundenlanges Suchen von Jobangeboten, erstellen von Suchabos auf Jobbörsen im Internet – nach was soll ich konkret suchen, bei all den ungenormten Jobbezeichnungen
früher hiess es einfach nur Empfangsdame, inzwischen gibt es mindestens diese Begriffe: in Stellenbezeichnungen
Empfangsmitarbeiter
Front Desk Clerk
Receptionist
Front Office Clerk
Rezeptionsmitarbeiterin
First Impression Manager
Welcome Clerk
Die Gedanken ob ich wirklich auf die Stelle passe, erfülle ich alle Erwartungen?
Umzüge per Leihtransporter organisieren, selber den gesamten Hausstand verpacken, Transporter beladen, quer durch Deutschland düsen. Die A7 kenne ich, wie meine Westentasche 😅.
neue Wohnung einrichten – Malern, Tapeten kleben, Lampen anmontieren, Waschmaschine anschliessen, Löcher bohren und Regale aufhängen, Möbel zusammenbauen – kein Problem mehr
Neue Stadt, neue Nachbarn, neuer Arbeitsweg, neue Kollegen – alles unbekannt und ungewiss. Wie läuft der Hase in der neuen Firma, wem kann ich vertrauen, werde ich die Probezeit bestehen?
Neuen Freundeskreis aufbauen, neue Sportvereine finden, sympathischen Hausarzt finden, der noch neue Patienten aufnimmt, neue vertrauenswürdige Autogarage suchen…
Vor allem immer alles allein aus eigener Kraft, Ich hatte, keine „Kontakte“, keine „Beziehungen“, kein Vitamin „B“. Durch das häufige Umziehen, war mein Freundeskreis extrem geschrumpft bis fast nicht mehr existent. Einen Partner oder Ehemann hatte ich nicht und finanzielle Mittel für ein Umzugsunternehmen fehlten.
Das ist kein Jammern, no no, das sind Fakten und die Darstellung meiner damaligen Situation(en).
Manches Mal war ich den Tränen nah oder habe alles verflucht. Warum ich? Warum kann es in meinem Leben nicht auch mal einfach nur laufen? Dachte ich, weil ich mich verglichen habe, mit den angeblich glatten Lebensläufen und Menschen, die es anscheinend „geschafft“ haben.
Es gab unzählige Situationen, in denen ich sooo gerne alles hingeschmissen hätte. Warum mache ich das alles, für was, für wen?
Aber da kam dann immer so eine klitzekleine feine Stimme „gib nicht auf“, die immer lauter wurde bis „ich schaff das, jetzt erst recht“.
Hör nie auf anzufangen und fang nie an aufzuhören
Einmal musste ich sogar innerhalb von 2 Wochen kündigen.
Mitte Monat eines lang vergangenen Dezembers hatte ich ein Vorstellungsgespräch. Die waren so begeistert, dass sie mich unbedingt so schnell wie möglich haben wollten.
Gekündigt habe ich immer erst, wenn ich den neuen Vertrag vorliegen hatte. Also musste die Firma sich beeilen, mir die Unterlagen zukommen zu lassen. Es lief alles wie am Schnürchen. Und am letzten Tag des Jahres konnte / musste ich die aktuelle Stelle kündigen.
Das war eine ganz schöne Aufregung zum Jahresende, hat sich aber gelohnt
Wenn eine Tür zu geht, geht irgendwo eine andere auf
Auch wenn man ich sie meist noch nicht gleich gesehen habe und mir nicht vorstellen konnte, dass sich dahinter etwas viel besseres verbirgt, als das, was ich grad hab.
Vor lauter Gewohnheit und der gemütlich eingerichteten Komfortzone habe ich mich oft schwer getan, den ersten Schritt zu machen.
Habe ich ihn dann mal getan, gab es jedoch kein Halten mehr und ich habe es durchgezogen.
Der Wendepunkt zum beruflichen Neustart
Um zu merken, dass ich dringend was ändern muss, dass es so nicht weitergehen kann, musste ich starke körperliche Erschöpfung spüren.
Als würde mein Körper sagen: „Halt Stop, komm zur Ruhe, sammel Dich und orientiere Dich neu!!!“
Ich war total mutlos, kraftlos und vor allem hatte ich meine Hoffnung auf eine bessere Zukunft verloren.
Mir fehlte Motivation und Antriebskraft, mich und meinen Wagen, den ich ganz allein in den Dreck gefahren hatte, wieder hinauszuziehen.
Wie Du vielleicht ahnst, ich war gerade mal wieder umgezogen.
Um einen neuen Hausarzt hatte ich mich noch nicht gekümmert, war in der Regel selten nötig, zu einem Arzt zu gehen.
Zum Glück habe ich in diesem Fall mal eine wirklich gute Empfehlung bekommen. Der Hausarzt war und ist immer noch der Knaller.
Er hörte mir zu, also so richtig meine ich, aufmerksam und geduldig lauschte er mir. Ich versuchte meine ganze verfahrene Situation, meine Gefühle der Hoffnungslosigkeit, der Orientierungslosigkeit und körperlichen, aber irgendwie nicht greifbaren, Symptomen, in Worte zu fassen.
Das Beste war seine „Therapie“ für mich. Ich bekam weder Tabletten verschrieben, noch eine Spritze, noch sonstige schulmedizinische Dinge „aufgebrummt“.
Er gab mir den Rat, im Internet auf einer bekannten Videoplattform nach „Dr. Bradley Nelson“ und dem „Emotionscode“ zu suchen.
Whaaaaat???
Mein Arzt sagt, ich soll nach einem Video im Internet suchen?
Die erste Antireaktion dauerte 3 Tage, dann siegte meine Neugier.
Die Videos fesselten mich sofort und ich probierte den kinesiologischen Muskeltest mit einfachen Fragen aus, so wie es Dr. Bradley Nelson erklärte.
Ich habe nicht erwartet, dass es sofort funktioniert, Im Gegenteil, ich war mega skeptisch.
Aber der Muskeltest funktionierte auf Anhieb 😳 waaaaaas??? Ich kann das?
Das Lösen von Energieblockaden brachte mir Mut & Klarheit für einen Neustart im (Berufs)Leben
Der Emotionscode hatte mich in seinen Bann gezogen.
Schnell fand ich eine bereits zertifizierte Emotionscode Anwenderin und buchte das kostenlose Kennenlerngespräch.
Sie erklärte genau wie das mit dem Lösen der Energieblockaden mit dem Emotionscode funktioniert. Ich fasste sofort Vertrauen. Ohne gross zu überlegen buchte ich das Paket aus 5 Terminen.
In dem Moment spielte der Preis eine untergeordnete Rolle. Ich hatte ein tiefes inneres Gefühl, dass mir diese Technik helfen wird, wieder gesund zu werden und meine Akkus aufzuladen.
Die Schritte meiner energetischen Reise
1. Schritt
Als erstes sollte ich grob meine Situation schildern. Falls ich es benennen kann auch gerne Themen aufzählen, die mich am meisten belasten.
Ihre Empfehlung war dann, nach einer Herzmauer zu suchen.
Ich hatte noch nie etwas von „Herzmauern“ gehört. Aber ich habe sofort zugestimmt, es fühlte sich gut und richtig an. Sie erklärte natürlich noch genau was eine Herzmauer ist. Nachlesen kannst Du es in meinem Worten hier: Die Geheimnisse der Herzmauer
Meine Herzmauer war ein Bollwerk. Wir brauchten, wenn ich mich richtig erinnere, knapp 2 Termine, um sie vollständig zu lösen.
Mit jeder gelösten Blockade fühlte ich mich leichter, lebendiger, freier. Es rutschten ganze Felsmassive von Nacken und Schultern.
Gefühlte Ketten um Herz und Brustkorb, waren wie weggesprengt.
Es zog mach nach dem Termin nach draussen und ich hatte das Gefühl 10cm über dem Boden zu schweben. Eine nie dagewesene Leichtigkeit erfüllte mich.
Das Lösen der Energieblockaden befreite mich von emotionalen Altlasten, die sich wie Ketten um Herz und Brustkorb anfühlten. Ein unsichtbares Gewicht auf Nacken und Schultern verschwand, was ich jahrelang mit mir rumgetragen hatte, ohne es zu wissen.
2. Schritt
In weiteren Terminen löste sie sanft viele weitere Blockaden, die mit meinen aktuellsten Themen in Verbindung standen.
Es war absolut erstaunlich für mich, was ein wildfremder Mensch über die Verbindung mit meinem Unterbewusstsein für detaillierte Informationen zu den einzelnen Blockaden herauskitzelten konnte. Diese Detailinformationen halfen mir sehr bei der Verarbeitung. Es war jedoch auch nicht bei jeder Blockade nötig, nach weiteren Details zu recherchieren.
Besonders faszinierten und faszinieren mich bis heute die geerbten Blockaden, die teilweise viele viele Generationen zurückreichen können. Das Schöne am Emotionscode ist, dass diese geerbten Blockaden auch bei den Seelen der Ahnen gelöst werden können. Dazu findest Du mehr Informationen in diesem Blogartikel: Der Emotionscode und die verschiedenen Arten von Blockaden
3. Schritt
Ich war so begeistert und fasziniert von den Energieterminen und der enormen Wirkung der gelösten Blockaden, dass ich mich selber zur Ausbildung anmeldete. 6 Monate später schloss ich die Zertifizierung zur Emotionscode Anwenderin erfolgreich ab.
Durch die Ausbildung, die gelösten Blockaden und meine neu gewonnene Sichtweise auf mich und die Welt, hat sich vieles in meinem Leben geändert.
Ich begann mich mit Meditationen zu beschäftigen. Kleine Auszeiten nehmen, nur für mich, keine Ablenkung durch Musik, Handy, Filme und Serien.
Ich wurde dankbarer, achtsamer, lernte mir mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Obwohl ich daran immer noch arbeite 🙈. Ist halt manchmal doch einfacher noch die Serie von gestern zu Ende zu schauen… tjaja, ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch ich bin nicht perfekt. Will ich auch gar nicht sein, muss ich nur noch meinem kleinen Perfektionisten in mir beibringen 😉.
4. Schritt
In mein Leben integrieren und dran bleiben, an dem, was ich gelernt habe und teilweise mühsam erarbeitet habe.
Neue Abläufe etablieren. Z.B. auch für mich allein den Tisch decken und in Ruhe bewusst essen, anstatt auf’s Sofa zu lümmeln und ein Film dabei laufen zu lassen.
Ich arbeite seit der Ausbildung weiter an meinen eigenen Blockaden. Natürlich kommen auch immer wieder neue Blockaden dazu, aber ich wage zu sagen, weniger als noch vor 10 Jahren.
Bislang schon über
Und es fühlt sich soviel leichter an 🥰
Meine wichtigste Erkenntnis: Mentale Kraft ist der Schlüssel zur Freiheit
Durch die vielen gelösten Blockaden kam neben den erwähnten positiven „Nebenwirkungen“ auch mehr Freiheit in mein Leben.
Ich versuche so gut wie möglich, nur noch das zu machen, was ich wirklich will. Nicht das, was andere von mir erwarten.
Ja, dadurch sind nun einige Menschen leider / zum Glück nicht mehr in meinem Leben. Aber – ich bleibe mir treu. Es waren vermutlich nicht die richtigen Menschen für mich.
Wenn Du Dir treu bleiben willst,
kannst Du nicht immer anderen treu bleiben.
Christian Morgenstern
Und ich habe gelernt nicht alles persönlich zu nehmen. Wenn jemand wütend wird, weil ich Grenzen setze, dann ist das eher sein Thema und nicht mein Thema.
„Kind!! Du kannst doch nicht mit Deinem schönsten Kleid in den Sandkasten buddeln gehen, was sollen denn nur die Omi und der Opi von Dir denken??“
Kennst Du solche oder so ähnliche Sätze?
Damit wurde mir früh beigebracht, mein Verhalten ist ausschlaggebend für die Emotionen und Gedanken anderer.
Das ist Bu#“llsh_/%t. Du bist NICHT verantwortlich dafür, was andere fühlen oder denken.
Jeder ist selber für seine Gedanken und Gefühle verantwortlich
und nicht das Verhalten anderer.
Durch all die energetische Arbeit, durch die Bücher, die ich gelesen habe und auch die etlichen meditativen Heilreisen habe ich immer mehr zu innerem Frieden und innerer Stärke gefunden. Es darf gern noch mehr werden 😄.
Der erste wichtige Schritt zu mehr mentaler Freiheit
Ist zu verstehen, dass die innere Haltung und die Gedanken viel dazu beitragen, ob man sich frei oder gefangen im eigenen Körper fühlt.
Schlechte Gefühle und Gedanken annehmen und nicht mit Gewalt immer wieder wegdrücken. Je mehr Du sie wegdrückst, ignorierst, desto heftiger kommen sie irgendwann zurück, in welcher Form auch immer.
Auch mal richtig doll weinen, heulen und alles verfluchen, es hilft und tut gut. Zulassen, auch die Momente, die man so schnell wie möglich vergessen will.
Es ist wichtig auch die schlimmen Gefühle zuzulassen und zu durchleben. Je bewusster Du das schaffst und je intensiver Du es fühlst, desto schneller verziehen sich die grauen Wolken. Das ist zumindest meine Erfahrung und ich habe es auch schon von anderen gehört, die es absichtlich und bewusst praktiziert haben
Der zweite wichtige Schritt zu mehr mentaler Freiheit
An sich zu arbeiten, jeden Tag
umzusetzen, zu sich zu stehen
Grenzen zu setzen
sich mehr Selbstliebe und Fürsorge schenken, bewusst (Du kannst auch gerne einen Termin dazu einplanen – aber dann auch wahrnehmen, nicht verschieben „Ach, ist ja nur ein Blocker für mich, ist ja nicht so wichtig“)
Lernen, dass Du wichtig bist, Du bist das wichtigste in Deinem Leben – aber nicht egoistisch werden 😅
die eigenen Gedanken, Verhaltensweisen, Worte und Taten reflektieren – da hilft auch sehr gut ein Tagebuch zu schreiben
Bewusst leben, bewusst jeden Moment wahrnehmen
Dankbarkeit – der Schlüssel zum 🍀🍀🍀 Glück.
Der dritte wichtige Schritt zu mehr mentaler Freiheit
Mit dem Vergleichen aufhören!
Es passiert mir natürlich/leider immer noch, nur viel viel seltener als früher. Wenn ich mal wieder in einem Loch festhänge und das Vergleichen mit anderen, die schon schlauer, besser, grösser, weitgereister what ever… sind, merke ich es in der Regel sofort oder zumindest viel schneller als noch vor 5 Jahren. Da war ich mir dessen einfach nicht bewusst.
Was geschieht beim Vergleichen?
Ich schaue auf die äusseren Merkmale einer Person, die ich höchstwahrscheinlich nicht einmal persönlich kenne. Vielleicht weiss sie sich einfach nur gut zu vermarkten und in Szene zu setzen.
In der Öffentlichkeit wollen sich viele nur von ihrer besten Seite zeigen. Schwächen, Missgeschicke oder Tiefschläge werden eher selten mit Glitzer und Feenstaub per Werbung marktschreierisch in die Welt posaunt.
Doch ich wage es, zu behaupten, dass jeder Erdenbürger mal ein Tief hat oder total unzufrieden mit sich und der Welt ist.
Urteile nicht über jemanden,
in den dessen Mokassins Du nicht
einen Mond lang gelaufen bist
indianische Weisheit
Und in dem Moment, in dem es mir eh schon mies geht, ich dann aber nur nach dem schönen Schein der anderen schaue, geht es mir ja noch mieser.
Ich sehe in dem Moment nur was ich NICHT habe.
Deshalb ist es viel wichtiger in einem Tief zu sehen, was man alles hat.
geschafft hat
erlebt hat
gemeistert hat
gelernt hat
sich leisten kann…
- wen und was man um sich hat (schöne Wohnung, wundervollen Garten oder Balkonblumen)
Die Verbindung von innerer Arbeit und äußeren Veränderungen
Durch die neue Motivation kam auch der Mut und Tatendrang zurück endlich etwas zu ändern.
Ich begann aktiv, fokussiert und mit Strategie drüber nachzudenken, was ich beruflich weiter machen möchte.
Welche Fachrichtung?
An welchem Ort? Ich spielte schon lange mit dem Gedanken in die Schweiz zu ziehen.
Endlich aufgerafft Jobsuchmaschinen zu durchforsten und Suchabos für den nächsten Traumjob anzulegen
Disziplin gewonnen, meinen Lebenslauf zu überarbeiten
Angestelltensein oder Selbständigkeit
Was will ich in 5 Jahren, was in 10-15 Jahren leben / erreicht haben?
Ich merkte, wie das Gedankenkarussell weniger wurde und ich einfach nur anfing zu Tun. Nicht stundenlang grübeln und abwägen, sondern einfach machen.
So hörte auch das abendliche Grübeln im Bett vorm Einschlafen nach und nach auf.
Es war faszinierend zu sehen, dass die Ängste, das alte Gewohnte loszulassen, weniger wurden, bzw. dachte ich einfach nicht mehr (so viel) drüber nach. Ich konzentrierte und fokussierte mich nur noch auf das, was ich will und nicht mehr auf das, was ich nicht will.
Ich habe mich nicht mehr in der armen Opferrolle gesehen sondern akzeptiert, dass es grad so ist wie es ist. ABER ICH es ändern kann. Bzw. UND nur ICH es ändern kann, niemand anderes.
Deine Aufmerksamkeit folgt Deinem Fokus
Und Heute? Beruflicher Neustart geglückt?
Auch wenn es am Anfang immer schwer fällt, das Alte loszulassen.
Etwas Neues wagen und gewohnte Pfade verlassen ist für die meisten mit einer gewissen Angst vor dem Unbekannten verbunden. Auch für mich gab es Momente, in den ich hinterfragt habe, ob ich mich richtig entschieden habe, ob es wirklich eine gute Idee war.
Doch bislang hat es sich jedes Mal mehr als gelohnt.
Auch wenn es das ein oder andere Mal nicht so lief, wie erwartet (wer erwartet, kann eigentlich nur enttäuscht werden). Aber ich habe jedes Mal so viel gelernt, für mich, für mein Leben.
Erfahrungen sind ein Schatz, den Dir keiner nehmen kann
Ich bin dankbar – auch wenn ich es manchmal vergesse – für alles, was ich erlebt habe. Für die persönlichen Sprünge, die ich gemacht habe, mit jedem Neustart, der meisten, eigentlich immer, auch ein beruflicher Neustart war.
Eigentlich habe ich mir immer erst einen neuen Arbeitgeber gesucht, an einem Ort, an dem es mir gefällt und habe dann alles andere hinterher organisiert.
So auch jetzt. Erst habe ich mich in die Bodenseeregion verliebt und dann habe ich alle Weichen gestellt, um dort hinzukommen. Ich kann den Emotionscode in die Welt tragen – was für eine Freude und Erfüllung. Ich habe viele zufriedene Kunden und unzählige Blockaden bei anderen und auch bei mir gelöst.
Und wie habe ich es geschafft? In dem ich losgegangen bin.
Den Mut, einfach etwas Neues zu wagen, den wünsche ich Dir auch.
Dein beruflicher Neubeginn wartet auf Dich
Also geh Deinen Weg. Du bist einzigartig und genau so einzigartig ist Dein Weg, wenn Du wagst, ihn zu gehen. Alle anderen Wege gibt ja schon.
Es gibt ja auch den Spruch, „Wer reist, kann Geschichten erzählen“, ersetze „reist“ durch „Herausforderungen meistert“ oder „was erlebt“.
Ich ermutige Dich, Deinem Herzen, Deinem Gefühl, Deinem inneren Ruf zu folgen. Auch wenn Du den Weg noch nicht gleich völlig klar sehen kannst. Der Weg wird immer klarer, mit jedem Schritt, den Du machst.
Träume nicht dein Leben, sondern Lebe Deinen Traum
Natürlich mit Strategie und Verstand. Einfach kündigen und hoffen, der Traumjob kommt von allein eines morgens, ist keine Option! Davon rate ich dringend ab.
Auch empfehle ich nicht, irgendwelchen Problemen davonzulaufen. Durch auswandern oder einen neuen Job, lösen sich Probleme nicht einfach auf.
Schau hin, ist mein Ratschlag. Stelle Dich Deinen Problemen, Deinen Ängsten, nimm sie an und Du wirst merken, wie Du sie dadurch auf einmal aktiv loslassen kannst, damit sie Dich nicht weiter Dein Leben lang verfolgen.
Oder wende Dich an einen Emotionscode Anwender Deines Vertrauens und lass Dir behutsam tiefsitzende Blockaden lösen, um noch besser und schneller emotionalen Ballast abzuladen.
Jetzt kennst Du meine Geschichte. Ich danke Dir von ❤️ für Dein Interesse, bis hierher gelesen zu haben.
Vor welchen beruflichen Herausforderungen stehst Du gerade?
Akute Unzufriedenheit in der aktuellen Position?
Möchtest Du den Job wechseln oder gar die Fachrichtung?
Studium beginnen mit über 40?
Selbständigkeit wagen?
Schreib‘ gerne in die Kommentare welchen beruflichen Neustart Du vorhast, zu wagen. Oder steckst Du grad mittendrin?
Ich freue mich, von Dir zu lesen.
Unendliche Tage voller ☀️🍀🌻 Sonnenschein im Herzen wünsche ich Dir.
Bis zum nächsten Artikel
Ausblick
In meinem nächsten Blog Artikel nehme ich die besonderen Herausforderungen und Chancen alleinstehender Menschen ohne Kinder in den Fokus und zeige, wie Energiearbeit und persönliche Weiterentwicklung hier besonders wirksam sind.
